.dev WHOIS Abfrage

.dev ist eine generische Endung für Softwareentwickler, betrieben von der Charleston Road Registry. Fragen Sie eine .dev-Adresse ab.

  • 1.494 Endungen
  • IANA 1601 ICANN-akkreditiert
  • 2 Protokolle — RDAP und WHOIS

Ihre IP-Adresse 216.73.216.31

.dev WHOIS-EINTRAG

.dev WHOIS-Abfrage: Einträge einer Entwicklerendung

.dev ist eine generische Endung, die am 20. November 2014 in die Root-Zone kam und von Charleston Road Registry betrieben wird. Ihr IANA-Eintrag definiert keinen WHOIS-Server, und bei unserer Messung am 12. August 2026 kamen über Port 43 keine Registrierungsdaten zurück. Die Daten beantwortet der RDAP-Endpunkt auf der öffentlichen API der Registry; die Zone trägt einen DS-Eintrag in der Root.

Der sichtbarste Unterschied zwischen RDAP und Klartext-WHOIS liegt im Umgang mit Datumsangaben. Eine WHOIS-Antwort schreibt sie unter eigenen Feldnamen; RDAP listet sie als Ereignisse und nennt zu jedem den Typ. Der gemessene Eintrag führte Registrierung, Ablauf und letzte Änderung. Diese Struktur macht die Geschichte eines Eintrags leichter lesbar: Sie müssen nicht erschließen, wofür ein Datum steht — das Ereignis benennt sich selbst.

Ein weiteres Ereignis steht in dieser Liste und wird leicht übersehen: wann die Datenbank der Registry zuletzt aktualisiert wurde. Dieser Stempel betrifft die Aktualität der Daten, nicht den Eintrag — er sagt, welchem Moment die gesehene Information angehört. Die andere Endung derselben Registry zeigt die .app WHOIS-Abfrage, eine generische Endung mit offenem Port 43 die .cloud WHOIS-Abfrage.

Über die Endung .dev

Endung
.dev
WHOIS-Server
Für diese Endung gibt es keinen WHOIS-Dienst auf Port 43; die Daten werden über RDAP veröffentlicht.
RDAP-Endpunkt
https://pubapi.registry.google/rdap
Registry
Charleston Road Registry Inc.
Delegiert seit
20. November 2014
Status Port 43
Kein WHOIS-Server im IANA-Eintrag; über Port 43 kommen keine Daten
Ereignisse
Registrierung, Ablauf, letzte Änderung und Aktualitätsstempel der Datenbank
Quelle der Daten
Der RDAP-Endpunkt auf der öffentlichen API der Registry
HÄUFIGE FRAGEN

WHOIS FAQ

Warum stehen Daten im .dev-Eintrag als Ereignisse?

Weil RDAP Datumsangaben als Ereignisse mit Typangabe liefert statt unter eigenen Feldnamen. Der gemessene Eintrag führte Registrierung, Ablauf und letzte Änderung getrennt. Der praktische Nutzen: Sie müssen nicht aus einem Feldnamen erschließen, wofür ein Datum steht — das Ereignis benennt es selbst. Unsere Ergebnisanzeige ordnet diese Ereignisse den Datumsfeldern zu.

Was bedeutet der Datenbankstempel in einer .dev-Antwort?

Er meldet, wann die Registrierungsdatenbank der Registry zuletzt aktualisiert wurde — nicht, dass sich an der abgefragten Domain etwas geändert hätte. Beides zu verwechseln ist ein verbreiteter Fehler: Der Stempel wirkt bei jeder Abfrage frisch, während der Eintrag selbst seit Jahren unberührt sein kann. Änderungen an der Domain liest man allein am Ereignis der letzten Änderung, und das kann weit älter sein.

Lässt sich eine .dev-Abfrage über Port 43 stellen?

Nein. Der IANA-Eintrag der Endung definiert keinen WHOIS-Server, und bei unserer Messung kamen über Port 43 keine Registrierungsdaten zurück. Seit dem 28. Januar 2025 ist RDAP für generische Endungen die maßgebliche Quelle, die Pflicht zur WHOIS-Bereitstellung ist entfallen. Eine .dev-Abfrage mit älterem WHOIS-Client bleibt leer; der richtige Kanal ist der RDAP-Endpunkt der Registry.

Zeigt ein .dev-Eintrag den Inhaber der Domain?

Identitätsdaten werden auf Registry-Ebene nicht geöffnet. Die RDAP-Antwort kann zwar eine Inhaberrolle führen, Name und Kontaktzeilen bleiben jedoch aus Datenschutzgründen geschlossen; offen bleiben kann allein die Organisationszeile. Wird Kontakt benötigt, ist der Kanal des in der Antwort genannten Registrars die richtige Adresse — von dort stammen auch E-Mail und Telefon für Missbrauchsmeldungen.

Wie sieht man den DNSSEC-Status einer .dev-Adresse?

Auf Ebene der Endung trägt die Zone .dev einen DS-Eintrag in der Root, das haben wir bei der Messung geprüft. Für eine einzelne Adresse zählt der Abschnitt zur sicheren DNS-Auflösung in der RDAP-Antwort; er meldet, ob für diesen Namen eine Signatur veröffentlicht wurde. Wir zeigen beides getrennt an; eine signierte Zone macht Ihre Adresse nicht signiert.

Wie erscheint ein freier .dev-Name in der Abfrage?

Fragen Sie einen nicht vergebenen Namen ab, meldet der RDAP-Endpunkt, dass kein Eintrag existiert — kein Feld erscheint, die Ereignisliste eingeschlossen. Das bedeutet, dass der Name zur Registrierung frei wirkt. Ein solches Ergebnis halten wir nur fünf Minuten vor, registrierte sechs Stunden — das kurze Fenster, weil ein frei wirkender Name schnell vergeben sein kann.