.com WHOIS Abfrage

.com ist eine generische Domainendung, betrieben von Verisign. Prüfen Sie, ob eine .com-Adresse vergeben ist, und sehen Sie, welche Angaben der Eintrag enthält.

  • 1.494 Endungen
  • IANA 1601 ICANN-akkreditiert
  • 2 Protokolle — RDAP und WHOIS

Ihre IP-Adresse 216.73.216.31

.com WHOIS-EINTRAG

.com WHOIS-Abfrage: der Registry-Eintrag von Verisign

.com gehört zu den ältesten Einträgen der Root-Zone: Die IANA verzeichnet die Delegation am 1. Januar 1985, betrieben wird die Endung von Verisign Global Registry Services. Abfragen beantwortet whois.verisign-grs.com über Port 43, zusätzlich existiert ein RDAP-Endpunkt unter rdap.verisign.com. Bei unserer Messung am 12. August 2026 enthielt die Port-43-Antwort vierzehn eigenständige Felder: Erstellungs-, Änderungs- und Ablaufdatum, Name und IANA-Nummer des Registrars, Abuse-Kontakt, Nameserver und Statuscodes.

.com ist eine Thin Registry: Verisign führt Name, Anschrift und E-Mail des Inhabers gar nicht, weshalb diese Felder in der Antwort fehlen. Was die Registry kennt, ist der Registrar, der den Namen verkauft hat — genannt in der Zeile Registrar WHOIS Server. Unsere Abfrage folgt dieser Zeile automatisch; führt der Server des Registrars noch Inhaberdaten, sehen Sie sie, andernfalls liegt es an der Schwärzungspraxis, die sich nach 2018 durchgesetzt hat.

Beim Ablaufdatum lohnt ein genauer Blick: Verisign hält im eigenen Hinweis fest, dass dieses Feld den Zeitpunkt festhält, zu dem die Sponsorschaft des Registrars bei der Registry endet. Der Vertrag zwischen Ihnen und Ihrem Registrar kann an einem anderen Tag auslaufen — treffen Sie die Verlängerungsentscheidung deshalb anhand des Datums Ihres Registrars. Die Seite .net WHOIS-Abfrage teilt sich diese Infrastruktur, während .org WHOIS-Abfrage auf einer anderen Registry läuft.

Über die Endung .com

Endung
.com
WHOIS-Server
whois.verisign-grs.com
RDAP-Endpunkt
https://rdap.verisign.com/com/v1
Registry
Verisign Global Registry Services
Delegiert seit
1. Januar 1985
Registry-Modell
Thin — Inhaberdaten liegen beim Registrar, nicht bei der Registry
Veröffentlichte Felder
Erstellungs-, Änderungs- und Ablaufdatum, Registrar, IANA-ID, Abuse, Nameserver, Status
RDAP-Ereignisse
registration, expiration, last changed
HÄUFIGE FRAGEN

WHOIS FAQ

Warum zeigt die .com WHOIS-Abfrage keinen Inhaber?

Zwei Gründe überlagern sich. Der erste ist strukturell: .com ist eine Thin Registry, Verisign führt Identität und Kontaktdaten des Inhabers also gar nicht — sie liegen beim Registrar, der den Namen verkauft hat. Der zweite ist regulatorisch: Seit 2018 veröffentlichen die meisten Registrare Einträge natürlicher Personen mit geschwärzten personenbezogenen Feldern. In der Registry-Antwort fehlt der Abschnitt daher vollständig, in der Registrar-Antwort steht er meist maskiert.

Steht das Registrierungsdatum im .com WHOIS-Eintrag?

Ja. Die Antwort von Verisign führt das Registrierungsdatum im Feld Creation Date, den Zeitpunkt der letzten Änderung in Updated Date und das Enddatum in Registry Expiry Date. Alle drei kommen in UTC und sekundengenau zurück. Der bei der Messung abgefragte Eintrag wies ein Erstellungsdatum aus dem Jahr 1997 aus — das Alter einer Domain lässt sich bei .com also direkt aus WHOIS berechnen.

Wozu dient die Zeile Registrar WHOIS Server?

Diese Zeile nennt den WHOIS-Server des Registrars und startet den zweiten Schritt des Thin-Registry-Modells. Die Registry liefert die Zusammenfassung, die Details liegen auf jenem Server. Unser Abfragewerkzeug folgt der Kette automatisch, eine zweite Abfrage ist also nicht nötig. Antwortet der genannte Server nicht oder liefert er geschwärzte Daten, sehen Sie im Ergebnis nur die Felder auf Registry-Ebene.

Ist das .com-Ablaufdatum wirklich der letzte Tag?

Nicht ganz. Der Hinweis am Ende der Verisign-Antwort stellt klar, dass das Feld den Zeitpunkt festhält, zu dem die Sponsorschaft des Registrars bei der Registry endet. Der Vertrag zwischen Registrar und Kunde kann an einem anderen Tag auslaufen, und das Verlängerungsfenster hängt von der Richtlinie des Registrars ab. Lesen Sie das Datum als Vorwarnung und bestätigen Sie die tatsächliche Frist beim Registrar.

Was bringt eine RDAP-Abfrage bei .com zusätzlich?

RDAP liefert denselben Eintrag als JSON, was sich deutlich zuverlässiger auswerten lässt als Freitext. Bei der Messung am 12. August 2026 lag der Endpunkt für .com unter rdap.verisign.com, und die Antwort trug die Ereignisse registration, expiration und last changed. Als Rolle war ausschließlich der Registrar vertreten — auch RDAP öffnet die Inhaberdaten auf Registry-Ebene also nicht. Der Unterschied liegt im Format, nicht im Umfang.

Was bedeuten die Statuscodes einer .com-Domain?

Statuscodes beschreiben, für welche Vorgänge ein Name gerade gesperrt ist. Der gemessene Eintrag trug gleich sechs davon: Löschen, Transfer und Aktualisierung waren jeweils von Registrar und Registry gesperrt. Codes mit dem Präfix client setzt der Registrar, solche mit server die Registry. Der Unterschied ist praktisch relevant: Eine eigene Sperre kann der Registrar aufheben, die der Registry nicht.

Was heißt die Zeile DNSSEC unsigned in der Ausgabe?

Diese Zeile beschreibt die abgefragte Domain, nicht die Endung: Für diesen konkreten Namen wurde kein DS-Eintrag veröffentlicht. Die Zone .com selbst trägt sehr wohl einen DS-Eintrag in der Root und ist signiert — das haben wir in der Messung separat geprüft. Die Endung unterstützt DNSSEC also, für diese Adresse ist es nur nicht aktiviert. Eingeschaltet wird es über den verwaltenden Registrar.

Wie aktuell ist ein .com WHOIS-Ergebnis, wird es gecacht?

Die Antwort stammt aus der Live-Datenbank von Verisign und endet mit einem Zeitstempel, der deren letzten Stand ausweist. Bei uns werden Ergebnisse für registrierte Namen sechs Stunden vorgehalten, für frei wirkende Namen fünf Minuten. Das kürzere Fenster hat einen einfachen Grund: Ein frei aussehender .com-Name kann binnen Minuten vergeben sein, und eine veraltete Antwort führt zur falschen Entscheidung.