.at WHOIS Abfrage
.at ist die Länderendung Österreichs und wird von nic.at verwaltet. Fragen Sie eine .at-Adresse ab und sehen Sie, was der Eintrag enthält.
- 1.494 Endungen
- IANA 1601 ICANN-akkreditiert
- 2 Protokolle — RDAP und WHOIS
Ihre IP-Adresse 216.73.216.31
.at WHOIS-Abfrage: nic.at-Einträge und Handles
.at ist die Länderendung Österreichs, am 20. Januar 1988 in die Root-Zone delegiert und von der Wiener nic.at GmbH betrieben. Abfragen beantwortet whois.nic.at über Port 43, und der Aufbau weicht vollständig von der generischen Praxis ab: Die Feldbezeichner sind kleingeschrieben und kurz — etwa domain, registrar oder nserver. Bei unserer Messung am 12. August 2026 lieferte die Antwort siebzehn verschiedene Bezeichner.
Der Inhaber erscheint nicht als Name, sondern als Handle; für technische Kontakte gilt dasselbe, und ein Eintrag kann mehrere technische Handles führen. Im weiteren Verlauf der Antwort wird jedes Handle in einem eigenen Block aufgelöst: Personenname, Organisation, Straße, Postleitzahl, Ort, Land, Telefon, Fax und E-Mail. Im gemessenen Unternehmenseintrag waren all diese Zeilen offen — .at gehört also zu den Endungen, bei denen Kontaktdaten in der Antwort selbst zu finden sind.
Die Datumsseite ist dagegen dünn: Weder ein Erstellungs- noch ein Ablaufdatum steht in der Antwort. Das einzige Datum ist die Zeile changed, ungewöhnlich geschrieben mit zusammengezogenen Ziffern für Jahr, Monat und Tag. Wie alt eine .at-Adresse ist oder wann sie ausläuft, lässt sich über diesen Kanal nicht ermitteln. Zum Vergleich der Nachbarmärkte zeigen die Seiten .de WHOIS-Abfrage und .ch WHOIS-Abfrage dieselbe Messung.
Über die Endung .at
- Endung
- .at
- WHOIS-Server
- whois.nic.at
- RDAP-Endpunkt
- Für diese Endung ist im IANA-Bootstrap-Register kein RDAP-Endpunkt eingetragen.
- Registry
- nic.at GmbH, Österreich
- Delegiert seit
- 20. Januar 1988
- Gemessene Felder
- 17 Bezeichner (12. August 2026)
- Nicht enthalten
- Erstellungsdatum, Ablaufdatum und Statuscodes fehlen in der Antwort
- RDAP
- Im Bootstrap-Register der IANA ist für .at kein Endpunkt eingetragen
WHOIS FAQ
Zeigt der .at WHOIS-Eintrag den Namen des Inhabers?
Im gemessenen Unternehmenseintrag ja. Der Inhaber erscheint zunächst als Handle, das anschließend in einem eigenen Block aufgelöst wird — mit Personenname, Organisation, Adresse, Telefon und E-Mail. Damit gehört .at zu den Endungen, bei denen Kontaktdaten direkt aus der Antwort lesbar sind. Erwarten Sie das nicht bei jeder Adresse: Ist der Inhaber eine natürliche Person, können diese Zeilen aus Datenschutzgründen geschlossen sein.
Was bedeutet das Handle in einem .at-Eintrag?
Ein Handle ist die eindeutige Kennung eines Personen- oder Organisationseintrags in der Datenbank von nic.at; im gemessenen Eintrag wurden Inhaber wie technische Kontakte so ausgewiesen. Ist dieselbe Partei bei einer weiteren .at-Adresse eingetragen, erscheint dort dieselbe Nummer. Das Handle ist damit der direkteste Weg festzustellen, ob zwei Adressen an einem Kontakteintrag hängen — ähnliche Namen allein besagen nichts.
Warum fehlt im .at WHOIS-Eintrag das Registrierungsdatum?
Weil nic.at dieses Feld gar nicht veröffentlicht; bei der Messung am 12. August 2026 fehlten Erstellungs- wie Ablaufdatum. Das einzige Datum ist die Zeile changed, die den Zeitpunkt der letzten Bearbeitung nennt. Auch ein Nameserverwechsel oder eine Kontaktänderung schiebt sie nach vorn, über den Zeitpunkt der Erstregistrierung sagt sie nichts. Das Domainalter lässt sich aus .at WHOIS nicht berechnen.
Kann eine .at-Domain mehrere technische Kontakte führen?
Ja. Der gemessene Eintrag führte zwei technische Handles, die im weiteren Verlauf der Antwort je in einem eigenen Block aufgelöst wurden. Das kommt vor, wenn größere Organisationen die technische Zuständigkeit auf mehrere Teams verteilen. Mehrere technische Blöcke im Ergebnis bedeuten also keinen fehlerhaften Eintrag: Jeder Block gehört zu seinem eigenen Handle und steht für eine andere Person oder ein anderes Team.
Warum sieht das Datumsformat in der .at-Ausgabe ungewohnt aus?
nic.at schreibt den Änderungszeitpunkt mit zusammengezogenen Ziffern für Jahr, Monat und Tag und hängt die Uhrzeit an — anders als das ISO-Format mit Bindestrichen bei generischen Endungen. Wer .at-Ausgaben mit eigenem Werkzeug auswertet, kommt mit einem für .com geschriebenen Datumsparser nicht weiter. In unserer Ergebnisanzeige sind die Daten vereinheitlicht, die unveränderte Antwort bleibt in einer eigenen Registerkarte einsehbar.
Warum gibt es bei .at keine Statuscodes?
Die Antwort führt keine EPP-Statuscodes; unsere Messung fand kein solches Feld. Diese Codes sind eine Anforderung der ICANN-Verträge für generische Endungen, während Länderendungen ihren eigenen Aufbau wählen. Praktisch heißt das: Ob eine .at-Adresse eine Transfer- oder Löschsperre trägt, lässt sich aus WHOIS nicht ablesen — diese Information liegt beim Registrar.
Lassen sich .at-Registrierungsdaten über RDAP abfragen?
Nein. Im Bootstrap-Register der IANA ist für .at kein Endpunkt hinterlegt, was unsere Messung bestätigt hat. Seit dem 28. Januar 2025 ist RDAP für generische Endungen die maßgebliche Quelle, Länderendungen fallen jedoch nicht darunter. Der WHOIS-Dienst auf Port 43 bleibt damit die einzige maschinenlesbare Quelle für .at-Daten, und er antwortet in Klartext.
Wie erscheint ein freier .at-Name in der Abfrage?
Fragen Sie einen nicht vergebenen Namen ab, meldet der Server, dass kein Treffer gefunden wurde: kein Handle, kein Nameserver, kein Kontaktblock. Das bedeutet, dass der Name zur Registrierung frei wirkt. Ein solches Ergebnis halten wir nur fünf Minuten vor, registrierte sechs Stunden — das kurze Fenster, weil ein frei wirkender Name schnell vergeben sein kann.