.me WHOIS Abfrage
.me ist die Länderendung Montenegros und wird häufig für persönliche Adressen genutzt. Fragen Sie eine .me-Adresse ab und sehen Sie den Eintrag.
- 1.494 Endungen
- IANA 1601 ICANN-akkreditiert
- 2 Protokolle — RDAP und WHOIS
Ihre IP-Adresse 216.73.216.31
.me WHOIS-Abfrage: Kontaktblöcke und Eintragsfelder
.me ist die Länderendung Montenegros, am 24. September 2007 in die Root-Zone delegiert; zuständig für die Zone ist die Regierung Montenegros. Abfragen beantwortet whois.nic.me. Bei unserer Messung am 12. August 2026 umfasste die Antwort vierundfünfzig Feldbezeichner, mehrere davon aus generischer Praxis übernommen: IANA-Nummer des Registrars, Abuse-Kontakt, EPP-Statuscodes und die Adresse des ICANN-Formulars für fehlerhafte Registrierungsdaten. Die Zone trägt einen DS-Eintrag in der Root.
Die Antwort führt drei Kontaktblöcke — Inhaber, Admin und Technik — und sie sind nicht gleich weit geschlossen. Im gemessenen Eintrag zeigte der Inhaberblock noch Organisation, Bundesstaat und Land, während Name, Straße, Telefon und E-Mail zu REDACTED geworden waren. In Admin- und Tech-Block war alles geschlossen, die Organisationszeile eingeschlossen. Drei Rollen in einem Eintrag, jede hinter einem anderen Schleier.
Nie geschlossen wird der technische und zeitliche Teil: Erstellungs-, Änderungs- und Ablaufdatum sekundengenau, Nameserver zeilenweise und Statuscodes mit Verweis auf das gemeinsame Vokabular der ICANN. Der gemessene Eintrag stammt aus dem Jahr 2008. Eine weitere Länderendung mit demselben Muster zeigt die .io WHOIS-Abfrage, eine generische Endung, die den Inhaber im RDAP als Entität führt, die .biz WHOIS-Abfrage.
Über die Endung .me
- Endung
- .me
- WHOIS-Server
- whois.nic.me
- RDAP-Endpunkt
- Für diese Endung ist im IANA-Bootstrap-Register kein RDAP-Endpunkt eingetragen.
- Registry
- Regierung von Montenegro
- Delegiert seit
- 24. September 2007
- Gemessene Felder
- 54 Feldbezeichner (12. August 2026)
- Kontaktblöcke
- Beim Inhaber kann die Organisation bleiben; Admin und Technik sind ganz geschlossen
- RDAP
- Im Bootstrap-Register der IANA ist für .me kein Endpunkt eingetragen
WHOIS FAQ
Zeigt die .me WHOIS-Abfrage den Inhaber der Domain?
Teilweise. Im gemessenen Eintrag waren im Inhaberblock die Zeilen für Organisation, Bundesstaat und Land lesbar, während Name, Straße, Postleitzahl, Telefon und E-Mail zu REDACTED geworden waren. Den Namen eines Unternehmens zu sehen ist gut möglich, den einer Privatperson nicht zu erwarten. Ist der Inhaber eine natürliche Person, führt der Weg über den Meldekanal des in der Antwort genannten Registrars.
Warum sind Admin- und Tech-Block stärker geschlossen als der Inhaber?
Weil in diesen beiden Rollen auch die Organisationszeile geschlossen wird. Im gemessenen Eintrag lasen sich Name, Organisation, Straße, Telefon und E-Mail von Admin- und Tech-Block durchgehend als REDACTED, während der Inhaberblock seine Organisation noch zeigte. Praktisch heißt das: Den technischen Ansprechpartner einer Adresse erreichen Sie über WHOIS nicht, wohl aber sehen Sie, welche Organisation die Registrierung hält.
Warum verweist eine Länderendung wie .me auf ein ICANN-Formular?
Weil die Registry trotz Länderendung den Antwortgepflogenheiten generischer Endungen folgt. Unsere Messung fand am Ende der Antwort die Adresse des ICANN-Formulars für fehlerhafte Registrierungsdaten, einen Verweis auf das gemeinsame Statusvokabular und die IANA-Nummer des Registrars. Das kommt Ihnen entgegen: Feldnamen und Reihenfolge entsprechen der .com-Ausgabe, beide Einträge lassen sich also mühelos nebeneinander lesen.
Lassen sich Alter und Ablauf einer .me-Domain aus WHOIS ablesen?
Ja. Die Antwort liefert die Erstellung in Creation Date, die letzte Änderung in Updated Date und das Laufzeitende in Registry Expiry Date, jeweils in UTC; der gemessene Eintrag stammt von 2008. Unsere Ergebnisanzeige errechnet Alter und Restlaufzeit aus diesen drei Werten und zeigt beides. Wird die Laufzeit knapp, färben wir die Anzeige warnend ein, damit das Verlängerungsfenster nicht übersehen wird.
Gibt es für .me einen RDAP-Endpunkt?
Im Bootstrap-Register der IANA ist für .me kein Endpunkt hinterlegt; unsere Messung vom 12. August 2026 bestätigt das. Seit dem 28. Januar 2025 ist RDAP für generische Endungen die maßgebliche Quelle, .me ist jedoch eine Länderendung und fällt nicht darunter. So genau die Antwort der generischen Gepflogenheit auch folgt — dahinter steht der WHOIS-Dienst auf Port 43, was jedes System mit Bedarf an maschinenlesbaren Daten einplanen muss.
Was sagen die Nameserverzeilen in einem .me-Eintrag aus?
Sie sagen, über welche Server die Domain aufgelöst wird; im gemessenen Eintrag standen vier, je eine pro Zeile. Diese Zeilen gehören zur technischen Seite des Eintrags, Datenschutzregeln berühren sie nicht — sie erscheinen also vollständig, selbst wenn jedes Kontaktfeld geschlossen ist. Zu welchem Anbieter die Server gehören, ist ein praktischer Hinweis darauf, wo die Adresse gehostet wird.
Wie liest man den DNSSEC-Status einer .me-Adresse?
Die DNSSEC-Zeile der Antwort beschreibt die abgefragte Adresse: signed, wenn für diesen Namen ein DS-Eintrag veröffentlicht wurde, sonst unsigned. Die Endung selbst ist eine andere Frage — die Zone .me trägt einen DS-Eintrag in der Root und ist signiert, das haben wir bei der Messung geprüft. Eine signierte Zone macht einzelne Adressen nicht signiert; dieser Schalter liegt beim Registrar.
Wie erscheint ein freier .me-Name in der Abfrage?
Fragen Sie einen nicht vergebenen Namen ab, meldet der Server, dass kein Treffer gefunden wurde, und keines der vierundfünfzig Felder erscheint — weder Daten noch Registrar noch Nameserver. Das bedeutet, dass der Name zur Registrierung frei wirkt. Ein solches Ergebnis halten wir fünf Minuten vor, Ergebnisse zu registrierten Namen sechs Stunden.