.sa WHOIS Abfrage

.sa ist die Länderendung Saudi-Arabiens. Diese Seite erklärt, welche Felder die Registry veröffentlicht und welche im Eintrag fehlen.

  • 1.494 Endungen
  • IANA 1601 ICANN-akkreditiert
  • 2 Protokolle — RDAP und WHOIS

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.sa WHOIS-EINTRAG

.sa WHOIS-Abfrage: Einträge aus Saudi-Arabien

.sa ist die Länderendung Saudi-Arabiens, am 17. Mai 1994 in die Root-Zone delegiert und von der Kommission für Kommunikation, Raumfahrt und Technologie betrieben. Abfragen beantwortet whois.nic.net.sa auf Port 43. Ein registrierter RDAP-Endpunkt existiert nicht, womit Port 43 der einzige Kanal für Registrierungsdaten bleibt; die Zone trägt einen DS-Eintrag in der Root.

Bei unserer Messung am 12. August 2026 enthielt die Antwort lediglich vier Felder: Domainname, Name der Inhaberin, Nameserver und DNSSEC-Zustand. Erstellungsdatum, Ablaufdatum, Änderungsdatum, Registrar und Statuscode fehlten. Die Folge ist eindeutig: Wie alt eine .sa-Adresse ist, wann ihre Laufzeit endet oder für welche Vorgänge sie gesperrt ist, sagt WHOIS Ihnen nicht. Der Name der Inhaberin ist dagegen offen und stand im gemessenen Eintrag in lateinischer und arabischer Schrift in einer Zeile.

Nicht veröffentlichte Angaben fehlen deshalb nicht in der Datenbank; die Registry hat sich entschieden, diese Felder nicht auszugeben, und der Weg zu ihnen führt über ihre eigenen Kanäle. Was veröffentlicht wird, ist dafür brauchbar: Der Name der Inhaberin nennt die Organisation hinter der Adresse, die Nameserver-Zeilen sagen, wer die Zone ausliefert. Eine weitere Endung ohne Datumsangaben zeigt .ae WHOIS-Abfrage, eine mit schmalem Schema und dennoch offenen Daten .cl WHOIS-Abfrage.

Über die Endung .sa

Endung
.sa
WHOIS-Server
whois.nic.net.sa
RDAP-Endpunkt
Für diese Endung ist im IANA-Bootstrap-Register kein RDAP-Endpunkt eingetragen.
Registry
Kommission für Kommunikation, Raumfahrt und Technologie (CST)
Delegiert seit
17. Mai 1994
Gemessene Felder
4 Felder: Domainname, Inhaberin, Nameserver, DNSSEC (12. August 2026)
Nicht veröffentlicht
Erstellungs-, Ablauf- und Änderungsdatum, Registrar und Statuscodes
HÄUFIGE FRAGEN

WHOIS FAQ

Warum zeigt die .sa WHOIS-Abfrage keine Daten an?

Weil die Registry die Datumsfelder nicht veröffentlicht. Bei unserer Messung am 12. August 2026 enthielt die Antwort weder eine Erstellungs- noch eine Ablauf- oder Änderungszeile; zurück kamen vier Felder: Domainname, Inhaberin, Nameserver und DNSSEC-Zustand. Das ist eine Veröffentlichungsentscheidung und kein Fehler der Abfrage. Dieselbe Abfrage mit einem anderen Werkzeug ändert nichts, weil der Umfang an der Quelle derselbe bleibt.

Zeigt der .sa-Eintrag den Namen der Inhaberin?

Ja. Im gemessenen Eintrag war die Inhaberzeile gefüllt und trug den Namen in lateinischer und arabischer Schrift in derselben Zeile. Das zeigt, dass die Endung ihre Identitätsseite offen hält: Die bei generischen Endungen übliche Maskierung erfasst Länderendungen nicht. Angaben wie Anschrift, Telefon und E-Mail fehlen in der Antwort, der Name bleibt also die einzige Identitätsangabe.

Wie lässt sich das Ablaufdatum einer .sa-Adresse finden?

Nicht über die WHOIS-Antwort, dort gibt es diese Zeile nicht. Kennen Sie die verwaltende Stelle, ist das Datum eine Frage an sie; sonst führt der Weg über die eigenen Kanäle der Registry. Ob der Name in Betrieb ist, lässt sich stattdessen über das DNS erkennen: Die Nameserver-Zeilen stehen in der Antwort und zeigen, ob die Zone ausgeliefert wird. Über das Ende der Laufzeit sagt das nichts.

Gibt es für die Endung .sa einen RDAP-Endpunkt?

Nein. Bei unserer Messung am 12. August 2026 führte die Bootstrap-Liste der IANA für .sa keine RDAP-Adresse, ein zweiter Kanal existiert also nicht. Dass RDAP bei generischen Endungen zur maßgeblichen Quelle wurde, erstreckt sich nicht auf Länderendungen; jede nationale Registry entscheidet über Kanal und Veröffentlichungsumfang selbst. Für Registrierungsdaten bleibt der Server auf Port 43 die einzige Adresse.

Was besagt die DNSSEC-Zeile im .sa-Eintrag?

Sie nennt den Signaturzustand des abgefragten Namens. Im gemessenen Eintrag stand dort eine signierte Delegation, die Registry führte für den Namen also Signaturmaterial. Auch die Endung selbst ist signiert: Einen DS-Eintrag für .sa in der Root-Zone haben wir in derselben Messung bestätigt. Wenn beides vorliegt, lässt sich eine Prüfkette von der Root bis zur Adresse aufbauen.

Warum fehlt in einer .sa-Antwort der Statuscode?

Statuscodes stammen aus dem EPP-Vokabular der ICANN und werden bei generischen Endungen erwartet; für Länderendungen besteht keine solche Pflicht. Die Registry von .sa veröffentlicht dieses Feld nicht. In der Praxis heißt das: Ob eine Adresse transfergesperrt oder gegen Löschung geschützt ist, verrät die WHOIS-Antwort nicht. Auskunft über Sperren gibt nur die verwaltende Stelle.