.eu WHOIS Abfrage

.eu ist die Endung der Europäischen Union und wird von EURid verwaltet. Fragen Sie eine .eu-Adresse ab und sehen Sie, was der Eintrag enthält.

  • 1.494 Endungen
  • IANA 1601 ICANN-akkreditiert
  • 2 Protokolle — RDAP und WHOIS

Ihre IP-Adresse 216.73.216.31

.eu WHOIS-EINTRAG

.eu WHOIS-Abfrage: EURid-Einträge und Datenschutz

.eu ist die regionale Endung der Europäischen Union, am 28. April 2005 in die Root-Zone delegiert und von der belgischen EURid vzw betrieben. Abfragen beantwortet whois.eu über Port 43. Bei unserer Messung am 12. August 2026 lieferte die Antwort achtzehn Bezeichner, geordnet in überschriebenen Blöcken: Inhaber, technischer Kontakt, Registrar, Nameserver und Schlüssel.

Der Inhaberblock wird mit einer einzigen Zeile geschlossen: Die Angaben würden nicht offengelegt, für Abfragen wird die eigene Weboberfläche der Registry genannt. Der technische Block ist dagegen offen — Organisation, Korrespondenzsprache und E-Mail-Adresse waren lesbar. Das Sprachfeld ist in einer Region mit mehr als zwanzig Amtssprachen ein praktisches Detail: Wer ein Problem meldet, weiß vorab, in welcher Sprache die Gegenseite antwortet.

Weder Erstellungs- noch Änderungs- oder Ablaufdatum stehen in der Antwort; diese drei Felder veröffentlicht .eu überhaupt nicht. Dafür sind die Nameserver mit IPv4- und IPv6-Adressen aufgeführt, und die Antwort druckt den DNSSEC-Schlüssel der Domain mit Flags, Protokoll, Algorithmus und dem öffentlichen Schlüssel selbst ab. Personenbezogene Daten geschlossen, kryptografische vollständig offen. Zum Vergleich dienen die .nl WHOIS-Abfrage und die .at WHOIS-Abfrage.

Über die Endung .eu

Endung
.eu
WHOIS-Server
whois.eu
RDAP-Endpunkt
Für diese Endung ist im IANA-Bootstrap-Register kein RDAP-Endpunkt eingetragen.
Registry
EURid vzw, Belgien
Delegiert seit
28. April 2005
Gemessene Felder
18 Bezeichner (12. August 2026)
Nicht enthalten
Inhaberangaben sowie Erstellungs-, Änderungs- und Ablaufdatum
Besonderheit
Nameserver kommen mit IP-Adressen, der DNSSEC-Schlüssel im Volltext
HÄUFIGE FRAGEN

WHOIS FAQ

Warum fehlt der Inhaber in der .eu WHOIS-Abfrage?

Weil EURid den Inhaberblock mit einem einzigen Hinweis schließt: Die Angaben würden nicht offengelegt, für Abfragen wird die eigene webbasierte Oberfläche genannt. Im gemessenen Eintrag enthielt dieser Block weder Name noch Adresse oder Telefon. Der technische Block war jedoch offen; wer ein Problem melden muss, kommt über die dortige E-Mail-Adresse weiter — die Frage nach der Identität wird auf diesem Kanal nicht beantwortet.

Woher stammen Erstellungs- und Ablaufdatum einer .eu-Domain?

Nicht aus WHOIS. Bei der Messung am 12. August 2026 enthielt die Antwort weder Erstellungs- noch Änderungs- oder Ablaufdatum; EURid veröffentlicht keines der drei. Auch im RDAP-Bootstrap-Register der IANA ist für .eu kein Endpunkt eingetragen, ein zweiter maschinenlesbarer Kanal fehlt also. Wer die Laufzeit einer .eu-Adresse verfolgen muss, findet sie allein im Eintrag des eigenen Registrars.

Wozu dient das Sprachfeld in einem .eu-Eintrag?

Der Block des technischen Kontakts führt ein Feld für die Korrespondenzsprache; im gemessenen Eintrag stand dort Englisch. In einer Region mit mehr als zwanzig Amtssprachen ist das wirklich praktisch: Wer Missbrauch oder einen Konfigurationsfehler meldet, weiß von vornherein, in welcher Sprache zu schreiben ist. In der generischen Vorlage existiert dieses Feld nicht — beim Lesen eines .eu-Eintrags sollte man es nicht übersehen.

Warum stehen bei .eu-Nameservern IP-Adressen dabei?

Die Registry listet Nameserver nicht nur mit dem Hostnamen, sondern mit IPv4- und IPv6-Adressen; im gemessenen Eintrag erschien ein Server in zwei Zeilen mit zwei verschiedenen Adressen. So ist auf einen Blick zu sehen, dass der Server über beide Protokolle erreichbar ist. Generische Endungen führen nur den Hostnamen, die Adressen muss man selbst auflösen — bei .eu entfällt dieser Schritt.

Was enthält der Schlüsselblock in der .eu WHOIS-Antwort?

Dieser Block führt den öffentlichen DNSSEC-Schlüssel der Domain: Flags, Protokollnummer, Signaturalgorithmus und den Schlüssel selbst im Volltext. Damit sehen Sie ohne separate DNS-Abfrage, ob die Adresse signiert ist. Der Schlüssel ist kein Geheimnis — jeder validierende Resolver liest ihn ohnehin. Dass EURid ihn in die Antwort aufnimmt, ist eine bewusste Entscheidung für offene technische Daten.

Lassen sich .eu-Registrierungsdaten über RDAP abfragen?

Nein. Im RDAP-Bootstrap-Register der IANA ist für .eu kein Endpunkt hinterlegt, was unsere Messung bestätigt hat. Seit dem 28. Januar 2025 ist RDAP für generische Endungen die maßgebliche Quelle; .eu ist jedoch eine regionale Endung in der Länderklasse und fällt nicht darunter. Der WHOIS-Dienst auf Port 43 bleibt der einzige maschinenlesbare Weg zu diesen Registrierungsdaten.

Warum enthält ein .eu-Eintrag keine Statuscodes?

Die Antwort führt keine EPP-Statuscodes; unsere Messung fand kein solches Feld. Diese Codes verlangen die ICANN-Verträge für generische Endungen, während EURid einen eigenen Aufbau nutzt und den Status nicht in einem eigenen Feld meldet. Praktisch heißt das: Ob eine .eu-Adresse eine Transfer- oder Löschsperre trägt, verrät WHOIS nicht — diese Angabe liegt beim Registrar.

Wie erscheint ein freier .eu-Name in der Abfrage?

Fragen Sie einen nicht vergebenen Namen ab, erscheint keiner der Blöcke; die Antwort meldet den Namen als verfügbar. Ein solches Ergebnis halten wir nur fünf Minuten vor, weil ein frei wirkender Name schnell vergeben sein kann, Ergebnisse zu registrierten Namen dagegen sechs Stunden. Tippen Sie den gewünschten Namen einfach in das Suchfeld ein.