.es WHOIS Abfrage
.es ist die Länderendung Spaniens und wird von Red.es verwaltet. Diese Seite erklärt, wem der WHOIS-Dienst antwortet und was die Antwort enthält.
- 1.494 Endungen
- IANA 1601 ICANN-akkreditiert
- 2 Protokolle — RDAP und WHOIS
Ihre IP-Adresse 216.73.216.31
.es WHOIS-Abfrage: Red.es und der Zugang zur Abfrage
.es ist die Länderendung Spaniens, am 14. April 1988 in die Root-Zone delegiert; zuständig für die Zone ist die öffentliche Einrichtung Red.es. Abfragen gehen an whois.nic.es, doch der Dienst steht nicht jedem offen: Bei unserer Messung am 12. August 2026 lieferte der Server statt Registrierungsdaten seine Nutzungsbedingungen. Der Text sagt es deutlich — Zugang erhalten nur von Red.es freigegebene IP-Adressen, und je Nutzer oder Organisation ist genau eine Adresse zulässig.
Über einen freigegebenen Weg abgefragt, fällt der Eintrag schmal aus. In unserer Messung lieferte eine registrierte .es-Adresse drei Angaben: den Domainnamen selbst, eine Statuszeile über die Vergabe und die Nameserver. Erstellungsdatum, Ablaufdatum, Registrar und Inhaberangaben fehlen vollständig. WHOIS beantwortet hier eine Frage nach Existenz und Auflösung — ist der Name vergeben, wo löst er auf — und schweigt zur Geschichte des Eintrags und zur dahinterstehenden Partei.
Dieses Zugangsmodell prägt auch die Verfügbarkeitsfrage. Fragen Sie einen nicht registrierten Namen ab, liefert der Server keinen Eintrag; die Antwort ist erneut der Bedingungstext. Ein Name lässt sich auf diesem Kanal also nicht sicher als frei bezeichnen — ein fehlender Eintrag kann Verfügbarkeit oder eine verschlossene Tür bedeuten. Auch im RDAP-Bootstrap-Register der IANA ist für .es kein Endpunkt eingetragen. Zum Vergleich der Nachbarmärkte dienen die .pt WHOIS-Abfrage und die .it WHOIS-Abfrage.
Über die Endung .es
- Endung
- .es
- WHOIS-Server
- whois.nic.es
- RDAP-Endpunkt
- Für diese Endung ist im IANA-Bootstrap-Register kein RDAP-Endpunkt eingetragen.
- Registry
- Red.es — öffentliche Einrichtung Spaniens
- Delegiert seit
- 14. April 1988
- Zugangsbedingung
- Port 43 nur für von Red.es freigegebene IP-Adressen, eine je Organisation
- Gelieferte Felder
- Domain, Status und Nameserverzeilen; keine Daten, kein Inhaber
- RDAP
- Im Bootstrap-Register der IANA ist für .es kein Endpunkt eingetragen
WHOIS FAQ
Wer darf den .es WHOIS-Dienst abfragen?
Nur vorab von Red.es freigegebene IP-Adressen. Bei der Messung am 12. August 2026 beantwortete der Server eine Anfrage von einer nicht freigegebenen Adresse mit seinen Nutzungsbedingungen statt mit einem Eintrag; der Text nennt die Freigabe und die Grenze von einer Adresse je Nutzer oder Organisation. Einen öffentlich offenen Port-43-Dienst gibt es für .es also nicht — die Beschränkung ist bewusste Zugangspolitik, kein Fehler.
Welche Felder kommen in einem .es-Eintrag zurück?
Drei Angaben: der Domainname selbst, eine Statuszeile über die Vergabe und die Nameserver. In unserer Messung war das die vollständige Antwort für eine registrierte .es-Adresse. Erstellungsdatum, Ablaufdatum, Registrar und Inhaberzeilen fehlen völlig. WHOIS beantwortet hier eine Frage nach Existenz und Auflösung — ob der Name vergeben ist und wo er auflöst. Geschichte und dahinterstehende Partei gehören einem anderen Kanal.
Lässt sich der Inhaber einer .es-Domain über WHOIS ermitteln?
Nein. Die Antwort führt weder Name, Organisation, Adresse oder E-Mail des Inhabers noch ein Feld für den Registrar. Das heißt nicht, dass die Daten nicht existieren — die Registry hält sie und veröffentlicht sie auf diesem Kanal nicht. Bei einem rechtlichen Anliegen zu einer .es-Adresse führt der Weg über den Registrar, der die Domain verwaltet.
Woher stammen Erstellungs- und Ablaufdatum einer .es-Adresse?
Nicht aus WHOIS, denn die Antwort führt überhaupt kein Datumsfeld. Auch im RDAP-Bootstrap-Register der IANA ist für .es kein Endpunkt hinterlegt, ein zweiter maschinenlesbarer Kanal fehlt also. Wer die Laufzeit einer .es-Adresse verfolgen muss, findet sie allein im Eintrag des eigenen Registrars — von dort kommen auch die Hinweise zur Verlängerung.
Ist ein .es-Name frei, wenn die Abfrage nichts liefert?
Daraus allein lässt sich das nicht schließen. Ein nicht registrierter Name erzeugt keinen Eintrag — eine Anfrage von einer nicht bedienten Adresse aber ebenso wenig. Da nichts in der Antwort beide Fälle trennt, kann eine Verfügbarkeitsentscheidung allein anhand der WHOIS-Ausgabe in die Irre führen. Wo Gewissheit zählt, ist eine Prüfung über den eigenen Registrar der verlässlichere Weg.
Unterstützt die Endung .es DNSSEC?
Ja. In der Root-Zone liegt ein DS-Eintrag für .es vor, den wir bei der Messung am 12. August 2026 geprüft haben; die Zone ist also signiert. Diese Angabe ist vom WHOIS-Zugang unabhängig, und eine signierte Zone macht die darunterliegenden Adressen nicht signiert. Den DNSSEC-Status einer einzelnen Adresse zeigt eine DNS-Abfrage, wie sie die DNS-Registerkarte der Ergebnisanzeige durchführt.
Was lässt sich über eine .es-Adresse trotz schmalem WHOIS erfahren?
Die gesamte technische Seite, denn DNS ist öffentlich. Die DNS-Registerkarte der Ergebnisanzeige löst Nameserver-Einträge, A- und AAAA-Adressen sowie MX- und TXT-Einträge auf, ohne die Registry zu fragen. Daraus sehen Sie, wo eine Adresse gehostet wird, wer ihre Mail führt und ob DNSSEC aktiv ist. Die Identität des Inhabers ist auch auf diesem Kanal nicht verfügbar.