.link WHOIS Abfrage
.link ist eine generische Endung der Nova Registry. Fragen Sie eine .link-Adresse ab und sehen Sie, was der Eintrag enthält.
- 1.494 Endungen
- IANA 1601 ICANN-akkreditiert
- 2 Protokolle — RDAP und WHOIS
Ihre IP-Adresse 216.73.216.31
.link WHOIS-Abfrage: zuständiger Server und Eintragsfelder
.link ist eine generische Endung, die am 9. Januar 2014 in die Root-Zone kam; der IANA-Eintrag nennt Nova Registry Ltd. als Betreiber. Der Server, der über Port 43 antwortet, trägt jedoch den Namen einer anderen Marke und passt nicht zur Endung. Bei unserer Messung am 12. August 2026 lieferte dieser Server einen Eintrag mit vierzehn Feldern; zusätzlich existiert ein RDAP-Endpunkt unter derselben Marke. Die Zone trägt einen DS-Eintrag in der Root.
Damit stellt sich eine Frage, die beim Erlernen von WHOIS früh auftaucht: Woran erkennt man den maßgeblichen Server einer Endung? Die Antwort liefert der Root-Zone-Eintrag der IANA, nicht ein Muster im Servernamen. Bei vielen Endungen folgt der Server der Form whois.nic.endung, doch das ist Gewohnheit und keine Regel; wechselt der Betreiber oder zieht das Registrierungssystem auf andere Infrastruktur um, kann der Name zurückbleiben.
Der Inhalt des Eintrags entspricht der gemeinsamen Vorlage der neueren generischen Endungen: Erstellungs-, Änderungs- und Ablaufdatum, Name und IANA-Nummer des Registrars, Abuse-Kontakt, Nameserver und Statuscodes. Ein Inhaberfeld existiert auf Registry-Ebene nicht. Einen Fall mit passendem Servernamen zeigt die .cloud WHOIS-Abfrage, eine weitere Endung mit demselben schmalen Schema die .site WHOIS-Abfrage.
Über die Endung .link
- Endung
- .link
- WHOIS-Server
- whois.uniregistry.net
- RDAP-Endpunkt
- https://rdap.uniregistry.net/rdap
- Registry
- Nova Registry Ltd.
- Delegiert seit
- 9. Januar 2014
- Gemessene Felder
- 14 Felder (12. August 2026)
- Servername
- Der antwortende Server passt namentlich nicht zur Endung; maßgeblich ist der IANA-Eintrag
- Nicht enthalten
- Inhaberfelder werden auf Registry-Ebene nicht geöffnet
WHOIS FAQ
Warum trägt der antwortende .link-Server einen anderen Namen?
Weil der WHOIS-Server einer Endung nicht nach dieser benannt sein muss. Der IANA-Eintrag nennt eine Organisation als Betreiber, während der antwortende Server die Marke der Infrastruktur tragen kann, die das Registrierungssystem führt. Bei unserer Messung lieferte dieser Server einen vollständigen Eintrag mit vierzehn Feldern; der abweichende Name berührt die Gültigkeit der Antwort nicht.
Wie bestätigt man den maßgeblichen WHOIS-Server einer Endung?
Über den Root-Zone-Eintrag der IANA. Dort stehen zu jeder Endung Betreiber, Delegationsdatum und, sofern vorhanden, WHOIS-Server und RDAP-Endpunkt; das ist die maßgebliche Adresse. Dass ein Server der Form whois.nic.endung folgt, ist verbreitete Gewohnheit, aber keine Regel. Ein Werkzeug, das dem Muster vertraut und den falschen Server fragt, sammelt womöglich gültig wirkende Daten aus anderer Quelle.
Zeigt die .link WHOIS-Abfrage den Inhaber der Domain?
Nein. Ein Feld für Inhaber, administrativen oder technischen Kontakt existiert auf Registry-Ebene nicht. Klar benannt sind dagegen der Registrar, der die Domain verkauft hat, dessen IANA-Nummer sowie E-Mail und Telefon für Missbrauchsmeldungen. Wird Identität benötigt, führt der wirksame Schritt über den Kanal dieses Registrars.
Enthält ein .link-Eintrag Erstellungs- und Ablaufdatum?
Ja. Die Antwort nennt Erstellungsdatum, letzte Änderung und Ablaufdatum in UTC, und dieselben drei Werte kommen im RDAP als Ereignisse zurück. Unsere Ergebnisanzeige errechnet daraus Alter und Restlaufzeit der Domain. Wird die Laufzeit knapp, färben wir die Anzeige warnend ein, damit das Verlängerungsfenster nicht übersehen wird.
Was liefert der RDAP-Endpunkt bei .link?
Der Endpunkt gibt denselben Eintrag als JSON zurück; bei unserer Messung war als Rolle allein der Registrar vorhanden, die Ereignisse beschränkten sich auf Registrierung, Ablauf und letzte Änderung. Der Umfang entspricht der Port-43-Antwort, der Unterschied liegt in der Form. Der Vorteil der strukturierten Antwort: Die Feldpositionen stehen fest, das Auswerten bricht bei geänderter Textvorlage nicht.
Wie erscheint ein freier .link-Name in der Abfrage?
Fragen Sie einen nicht vergebenen Namen ab, meldet die Registry, dass kein Treffer gefunden wurde, und keines der vierzehn Felder erscheint. Das bedeutet, dass der Name zur Registrierung frei wirkt. Ein solches Ergebnis halten wir nur fünf Minuten vor, registrierte sechs Stunden — das kurze Fenster, weil ein frei wirkender Name schnell vergeben sein kann.