.cloud WHOIS Abfrage
.cloud ist eine generische Endung des italienischen Unternehmens ARUBA PEC. Fragen Sie eine .cloud-Adresse ab und sehen Sie den Eintrag.
- 1.494 Endungen
- IANA 1601 ICANN-akkreditiert
- 2 Protokolle — RDAP und WHOIS
Ihre IP-Adresse 216.73.216.31
.cloud WHOIS-Abfrage: zwei Kanäle, ein Eintrag
.cloud ist eine generische Endung, die am 18. Juni 2015 in die Root-Zone kam und von ARUBA PEC S.p.A. aus Italien betrieben wird. Abfragen über Port 43 beantwortet whois.nic.cloud — bei unserer Messung am 12. August 2026 mit vierzehn Feldern —, zusätzlich läuft unter rdap.registry.cloud ein RDAP-Endpunkt. Die Zone trägt einen DS-Eintrag in der Root.
Diese Endung gehört zu den Fällen, in denen auf generischer Seite beide Kanäle offen bleiben. Bei vielen neueren Endungen wurde der WHOIS-Dienst eingestellt und RDAP ist die einzige Adresse; hier laufen beide nebeneinander. Bei unserer Messung lieferten beide denselben Eintrag: Erstellungs-, Änderungs- und Ablaufdatum, Name und IANA-Nummer des Registrars, Abuse-Kontakt, Nameserver und Statuscodes. Der Unterschied liegt nicht im Umfang, sondern in der Form — einmal Klartext, einmal strukturierte Daten.
Ein Feld für den Inhaber existiert auf Registry-Ebene nicht; das ist das gemeinsame Merkmal der neueren generischen Endungen. Identitätsdaten liegen beim Registrar, der den Namen verkauft hat, und die Antwort nennt dessen Namen, Nummer und Meldekanal klar. Zum Vergleich mit einer Endung mit geschlossenem WHOIS-Dienst dient die .shop WHOIS-Abfrage, für eine weitere mit demselben schmalen Schema die .online WHOIS-Abfrage.
Über die Endung .cloud
- Endung
- .cloud
- WHOIS-Server
- whois.nic.cloud
- RDAP-Endpunkt
- https://rdap.registry.cloud/rdap
- Registry
- ARUBA PEC S.p.A., Italien
- Delegiert seit
- 18. Juni 2015
- Gemessene Felder
- 14 Felder (12. August 2026)
- Kanäle
- Port 43 und RDAP-Endpunkt laufen gemeinsam und führen denselben Eintrag
- Nicht enthalten
- Inhaberfelder werden auf Registry-Ebene nicht geöffnet
WHOIS FAQ
Läuft der WHOIS-Dienst bei .cloud noch?
Ja. Bei der Messung am 12. August 2026 antwortete whois.nic.cloud über Port 43 und lieferte einen Eintrag mit vierzehn Feldern. Das gilt auf generischer Seite längst nicht mehr für jede Endung: Bei vielen neueren wurde WHOIS eingestellt und RDAP ist die einzige Adresse. .cloud gehört zu den Fällen, die beide Kanäle offen halten.
Gibt es bei .cloud einen Unterschied zwischen RDAP und WHOIS?
Nicht im Umfang, aber in der Form. Bei unserer Messung lieferten beide Kanäle denselben Eintrag: die Daten, den Registrar, die Nameserver und die Statuscodes. WHOIS antwortet in Klartext und eignet sich zum Lesen mit dem Auge; RDAP liefert dieselben Angaben strukturiert und senkt in automatisierten Systemen das Risiko falsch zugeordneter Felder. Die Wahl hängt davon ab, wer das Ergebnis liest.
Zeigt die .cloud WHOIS-Abfrage den Inhaber der Domain?
Nein. Ein Feld für den Inhaber existiert auf Registry-Ebene nicht; das ist das gemeinsame Merkmal der neueren generischen Endungen. Klar benannt sind dagegen der Registrar, der die Domain verkauft hat, dessen IANA-Nummer sowie E-Mail und Telefon für Missbrauchsmeldungen. Wird Identität benötigt, führt der wirksame Schritt über den Kanal dieses Registrars.
Enthält ein .cloud-Eintrag Erstellungs- und Ablaufdatum?
Ja. Die Antwort nennt Erstellungsdatum, letzte Änderung und Ablaufdatum in UTC, und dieselben drei Werte kommen im RDAP als Ereignisse zurück. Unsere Ergebnisanzeige errechnet daraus Alter und Restlaufzeit der Domain. Wird die Laufzeit knapp, färben wir die Anzeige warnend ein, damit das Verlängerungsfenster nicht übersehen wird.
Wer setzt die Statuscodes in einem .cloud-Eintrag?
Die Codes stammen aus dem gemeinsamen EPP-Vokabular der ICANN, das Präfix nennt den Urheber. Codes mit client setzt der verwaltende Registrar und hebt sie auf Wunsch auf; Codes mit server setzt die Registry, und der Registrar kann sie nicht aufheben. Unsere Ergebnisanzeige nennt zu jedem Code den gesperrten Vorgang, sodass Sie ohne Auswendiglernen erkennen, warum ein Name nicht transferiert werden kann.
Wie erscheint ein freier .cloud-Name in der Abfrage?
Fragen Sie einen nicht vergebenen Namen ab, meldet die Registry, dass kein Treffer gefunden wurde, und keines der vierzehn Felder erscheint. Das bedeutet, dass der Name zur Registrierung frei wirkt. Ein solches Ergebnis halten wir nur fünf Minuten vor, registrierte sechs Stunden — das kurze Fenster, weil ein frei wirkender Name schnell vergeben sein kann.