.is WHOIS Abfrage
.is ist die Länderendung Islands und wird von ISNIC verwaltet. Fragen Sie eine .is-Adresse ab und sehen Sie, was der Eintrag enthält.
- 1.494 Endungen
- IANA 1601 ICANN-akkreditiert
- 2 Protokolle — RDAP und WHOIS
Ihre IP-Adresse 216.73.216.31
.is WHOIS-Abfrage: Felder eines isländischen Eintrags
.is ist die Länderendung Islands, am 18. November 1987 in die Root-Zone delegiert und von ISNIC betrieben. Abfragen beantwortet whois.isnic.is auf Port 43, und bei unserer Messung am 12. August 2026 trug die Antwort sechzehn verschiedene Bezeichnungen. Zusätzlich läuft ein RDAP-Endpunkt unter rdap.isnic.is, und die Zone trägt einen DS-Eintrag in der Root.
Die beiden Kanäle benennen dasselbe Ablaufdatum verschieden. Auf Port 43 steht das Datum unter der schlichten Bezeichnung expires; in der RDAP-Antwort kommt dieselbe Angabe als Ereignis mit dem Namen soft expiration. Die Wortwahl ist kein Zufall: Die Registry sagt mit eigenem Vokabular, dass dieses Datum kein harter Schnitt ist, nach dem der Name verschwindet. Lesen Sie das Ablaufdatum einer .is-Adresse also als Schwelle, ab der sich jemand um den Eintrag kümmern muss, nicht als letzten Tag.
Die zweite Hälfte der Antwort betrifft die Identität, und ISNIC hält sie offen. Aufgeführt werden fünf getrennte Handles — Inhaberin, administrativ, technisch, Zone und Abrechnung — und weiter hinten öffnet dieselbe Ausgabe zu jedem Handle einen Block mit Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Auch die RDAP-Seite zeigte bei der Messung einen Kontaktnamen. Unsere Ergebnisanzeige füllt sechs Felder: Domainname, Erstellungs- und Ablaufdatum, Inhaberin, Nameserver und DNSSEC-Zustand. Fragen Sie eine .is-Adresse ab und vergleichen Sie das Ablaufdatum mit seinem Namen in der Rohantwort. Das Handle-Muster einer weiteren europäischen Endung zeigt .at WHOIS-Abfrage, eine unsignierte Länderendung .to WHOIS-Abfrage.
Über die Endung .is
- Endung
- .is
- WHOIS-Server
- whois.isnic.is
- RDAP-Endpunkt
- https://rdap.isnic.is/rdap
- Registry
- ISNIC — Internet á Íslandi hf.
- Delegiert seit
- 18. November 1987
- Name des Ablaufereignisses
- soft expiration im RDAP, expires auf Port 43 (12. August 2026)
- Kontaktrollen
- Inhaberin, administrativ, technisch, Zone und Abrechnung — fünf Handles
- Gemessenes Beispiel
- isnic.is: registriert 5. September 2000, Ablauf 5. September 2027
WHOIS FAQ
Was bedeutet soft expiration im .is-Eintrag?
So heißt das Ablaufdatum als Ereignis in der RDAP-Antwort. Bei unserer Messung am 12. August 2026 lieferte der Endpunkt von ISNIC die Ereignisse Registrierung, letzte Änderung und soft expiration. Das Adjektiv im Namen sagt, dass es sich um eine Schwelle handelt und nicht um einen endgültigen Abschluss. Praktisch heißt das: Ist das Datum verstrichen, lautet die einzig belastbare Annahme, dass der Eintrag Aufmerksamkeit braucht — nicht, dass er gelöscht wurde.
Warum steht das .is-Ablaufdatum je Kanal anders da?
Weil beide Protokolle ein eigenes Vokabular haben. Eine Port-43-Antwort schreibt Felder unter schlichten Bezeichnungen und verwendet für das Ende expires; RDAP führt Daten als Ereignisse und nennt die Art jedes Ereignisses gesondert, hier eben soft expiration. Das Datum bleibt dasselbe, nur die Benennung ändert sich. Wer beide Kanäle nebeneinander liest, erkennt zusätzlich, wie die Registry dieses Datum selbst einordnet.
Zeigt eine .is-Abfrage die Inhaberin der Domain?
Ja. Die Antwort nennt zuerst ein Handle für die Inhaberin und öffnet weiter hinten in derselben Ausgabe den zugehörigen Block: Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail stehen dort. Bei der Messung am 12. August 2026 zeigte auch die RDAP-Seite einen Kontaktnamen. Unsere Ergebnisanzeige füllt das Inhaberfeld aus diesen Daten, die Identitätsfrage wird bei dieser Endung also auf Registry-Ebene beantwortet.
Wie liest man die Handles in einem .is-Eintrag?
Jedes Handle ist die Kennung eines Kontaktobjekts, und die Rollenzeilen im vorderen Teil der Antwort verweisen auf diese Kennungen. Der gemessene Eintrag führte fünf Rollen: Inhaberin, administrativ, technisch, Zone und Abrechnung. Dasselbe Handle kann in mehreren Rollen auftauchen, was zeigt, dass eine Organisation mehrere Aufgaben zugleich übernimmt. Wer zuerst klärt, welche Rolle auf welche Kennung zeigt, liest die Blöcke deutlich leichter.
Wie kommt der DNSSEC-Zustand bei .is-Domains an?
Die Antwort führt ein eigenes dnssec-Feld, und im gemessenen Eintrag stand dort eine signierte Delegation. Auch die Endung selbst ist signiert: Einen DS-Eintrag für .is in der Root-Zone haben wir bei der Messung am 12. August 2026 bestätigt. Wenn beides zusammenkommt, ist die Kette geschlossen und ein Resolver kann von der Root bis zur Adresse prüfen. Unsere Ergebnisanzeige führt den Zustand des einzelnen Namens als eigenes Feld.
Wie erscheint ein freier .is-Name in der Abfrage?
Als Antwort ohne Eintragsblock. Bei der Messung lieferte der Server für einen nicht registrierten Namen weder Handle- noch Datumszeilen, und die Ergebnisanzeige kennzeichnete ihn als frei. Die Verfügbarkeitsanzeige ist bei dieser Endung verlässlich. Frei wirkende Ergebnisse halten wir fünf Minuten vor, vergebene sechs Stunden — die kurze Spanne verhindert, dass ein eben registrierter Name lange als frei erscheint.