.am WHOIS Abfrage
.am ist die Länderendung Armeniens. Fragen Sie eine .am-Adresse ab und sehen Sie, welche Angaben der Eintrag führt.
- 1.494 Endungen
- IANA 1601 ICANN-akkreditiert
- 2 Protokolle — RDAP und WHOIS
Ihre IP-Adresse 216.73.216.31
.am WHOIS-Abfrage: armenische Domaineinträge
.am ist die Länderendung Armeniens, am 26. August 1994 in die Root-Zone delegiert und von einer dort ansässigen Nichtregierungsorganisation betrieben. Abfragen beantwortet whois.amnic.net auf Port 43, und bei unserer Messung am 12. August 2026 trug die Antwort zehn Feldbezeichnungen. Ein registrierter RDAP-Endpunkt existiert für diese Endung nicht, womit Port 43 der einzige Kanal für Registrierungsdaten ist. Die Zone trägt einen DS-Eintrag in der Root.
Die Statusangabe stammt hier nicht aus dem EPP-Vokabular der ICANN. Im gemessenen Eintrag standen in dieser Zeile zwei durch Komma getrennte Wendungen: active, registrar locked. Die erste sagt, dass der Name in Betrieb ist, die zweite, dass der Registrar ihn gesperrt hat. Generische Endungen drücken dasselbe mit zusammengeschriebenen Codes aus. Die Bedeutung liegt nah beieinander, das Vokabular nicht; ein auf Codes ausgelegter Parser erkennt die Zeile nicht und lässt das Statusfeld leer.
Die Identitätsseite des Eintrags ist offen. Zur Inhaberin kommen Name und Postanschrift, für den administrativen und den technischen Kontakt zusätzlich E-Mail und Telefon; die Blöcke sind durch Einrückung getrennt, nicht durch Feldbezeichnungen. Drei Daten stehen in eigenen Zeilen: Registrierung, letzte Änderung und Ablauf. Unsere Ergebnisanzeige füllt sieben Felder — Domainname, die drei Daten, Registrar, Nameserver und Status. Fragen Sie eine .am-Adresse ab und lesen Sie die Statuszeile im Wortlaut. Eine weitere Endung der Region mit eigenem Format zeigt .kz WHOIS-Abfrage, ein anderes Eintragsschema derselben Region .ru WHOIS-Abfrage.
Über die Endung .am
- Endung
- .am
- WHOIS-Server
- whois.amnic.net
- RDAP-Endpunkt
- Für diese Endung ist im IANA-Bootstrap-Register kein RDAP-Endpunkt eingetragen.
- Registry
- Eine in Armenien ansässige Nichtregierungsorganisation laut IANA
- Delegiert seit
- 26. August 1994
- Statuszeile
- Klartext statt EPP-Codes: active, registrar locked (12. August 2026)
- RDAP
- Kein registrierter Endpunkt; Registrierungsdaten nur über Port 43
WHOIS FAQ
Was bedeutet registrar locked im .am-Eintrag?
Es zeigt, dass der Registrar, bei dem der Eintrag liegt, den Namen gesperrt hat. Eine solche Sperre soll einen unbefugten Umzug oder eine unbefugte Änderung verhindern, und aufheben kann sie dieselbe Firma. Im gemessenen Eintrag lautete die vollständige Zeile active, registrar locked — der Name war also zugleich in Betrieb und gesperrt. Hängt ein Umzugs- oder Änderungsauftrag, lohnt der erste Blick auf diese Zeile.
Warum ähnelt die .am-Statuszeile keinem EPP-Code?
Weil diese Registry ein eigenes Vokabular verwendet. Die EPP-Codes der ICANN sind ein gemeinsamer Standard generischer Endungen und für Länderendungen nicht bindend. Die armenische Registry schreibt den Status weiterhin als lesbare, durch Komma getrennte Wendungen. Die Folge ist praktischer Natur: Ein Werkzeug, das eine Codeliste erwartet, erkennt die Zeile nicht, weshalb manche Dienste bei .am-Einträgen ein leeres Statusfeld zeigen.
Zeigt eine .am-Abfrage die Inhaberin der Domain?
Ja. Bei der Messung am 12. August 2026 nannte die Antwort Name und Postanschrift der Inhaberin offen und ergänzte E-Mail und Telefon für den administrativen und den technischen Kontakt. Die Blöcke sind durch Einrückung statt durch Feldbezeichnungen getrennt, was Menschen das Lesen erleichtert und Parsern das Leben schwer macht. Identitätsdaten liegen hier auf Registry-Ebene, ein Weg zum Registrar erübrigt sich.
Ist bei der Endung .am eine RDAP-Abfrage möglich?
Nein. Bei unserer Messung am 12. August 2026 existierte für .am kein registrierter RDAP-Endpunkt; die Bootstrap-Liste der IANA führt für diese Endung keine Adresse. Einziger Kanal für Registrierungsdaten ist Port 43. Dass RDAP bei generischen Endungen zur maßgeblichen Quelle wurde, erstreckt sich nicht auf Länderendungen — es handelt sich also nicht um einen Mangel, sondern um einen eigenen Regelungsbereich.
Was zeigen die drei Daten im .am-Eintrag?
Das Registrierungsdatum nennt den Zeitpunkt der ersten Vergabe, das Änderungsdatum die letzte Bearbeitung des Eintrags und das Ablaufdatum das Ende der bezahlten Laufzeit. Im gemessenen Eintrag waren alle drei gefüllt und werden in die Ergebnisanzeige übernommen. Ein spätes Änderungsdatum bedeutet keinen Inhaberwechsel: Auch eine Nameserver-Korrektur oder eine gesetzte Sperre schiebt dieses Datum vor.
Wie erscheint ein freier .am-Name in der Abfrage?
Als Antwort ohne Eintragsblock. Bei der Messung lieferte der Server für einen nicht registrierten Namen weder Identitäts- noch Datumszeilen, und die Ergebnisanzeige kennzeichnete ihn als frei. Die Verfügbarkeitsanzeige arbeitet bei dieser Endung korrekt. Frei wirkende Ergebnisse halten wir fünf Minuten vor, vergebene sechs Stunden, damit ein eben vergebener Name nicht lange als frei erscheint.