.to WHOIS Abfrage

.to ist die Länderendung des Königreichs Tonga. Fragen Sie eine .to-Adresse ab und sehen Sie, welche Angaben der Eintrag führt.

  • 1.494 Endungen
  • IANA 1601 ICANN-akkreditiert
  • 2 Protokolle — RDAP und WHOIS

Ihre IP-Adresse 216.73.216.31

.to WHOIS-EINTRAG

.to WHOIS-Abfrage: Domaineinträge aus Tonga

.to ist die Länderendung des Königreichs Tonga, am 18. Dezember 1995 in die Root-Zone delegiert; der IANA-Eintrag nennt die Regierung von Tonga als zuständige Stelle. Abfragen beantwortet whois.tonicregistry.to auf Port 43, und bei unserer Messung am 12. August 2026 kamen fünfzehn Felder zurück. Zusätzlich betreibt die Endung einen RDAP-Endpunkt unter rdap.tonicregistry.to.

Der auffälligste Befund der Messung steht nicht im Eintrag, sondern in der Root: Für .to gibt es dort keinen DS-Eintrag, die Endung ist also unsigniert. Die Antwort selbst führt ein DNSSEC-Feld, und im gemessenen Eintrag lautete sein Wert unsigned. Zusammen bedeutet das: Auch eine signierte .to-Adresse lässt sich nicht prüfen, weil einem Resolver auf dem Weg von der Root abwärts das obere Kettenglied fehlt. Signieren bleibt hier eine Einstellung auf Ebene des einzelnen Namens.

Der Rest des Eintrags folgt einer vertrauten Vorlage: Erstellungs-, Änderungs- und Ablaufdatum, Name und IANA-Nummer des Registrars, eine E-Mail für Missbrauchsmeldungen, die Nameserver und die Statuscodes. Im gemessenen Eintrag lagen zwischen Registrierung und Ablauf genau zehn Jahre. Zeilen zur Inhaberin fehlen; der Hinweis am Ende der Antwort nennt den Grund selbst: Persönliche Daten werden nicht veröffentlicht, für Kontakt ist der zuständige Registrar vorgesehen. Zum Vergleich mit einer signierten Länderendung siehe .is WHOIS-Abfrage, zu einer ganz ohne Datumsangaben .ae WHOIS-Abfrage.

Über die Endung .to

Endung
.to
WHOIS-Server
whois.tonicregistry.to
RDAP-Endpunkt
https://rdap.tonicregistry.to/rdap
Registry
Regierung des Königreichs Tonga laut IANA-Eintrag
Delegiert seit
18. Dezember 1995
DS-Eintrag in der Root
Keiner — die Endung ist unsigniert (Messung 12. August 2026)
Gemessene Feldzahl
15 Felder (12. August 2026)
Gemessenes Beispiel
tonic.to: registriert 30. Juli 2025, Ablauf 30. Juli 2035
HÄUFIGE FRAGEN

WHOIS FAQ

Funktioniert die DNSSEC-Prüfung bei der Endung .to?

Durchgängig nicht. Bei unserer Messung am 12. August 2026 gab es in der Root-Zone keinen DS-Eintrag für .to, die Endung ist also unsigniert. Die DNSSEC-Prüfung beginnt an der Root und arbeitet sich abwärts, indem sie den Schlüssel jeder Zone belegt; fehlt ein Glied, endet der Nachweis für alles darunter. Eigene Schlüssel dürfen Sie veröffentlichen, Resolver behandeln die Zone dennoch als unsigniert.

Was zeigt die DNSSEC-Zeile in einer .to-Antwort?

Sie zeigt den Signaturzustand des abgefragten Namens, nicht den der Endung. Im gemessenen Eintrag zu tonic.to lautete der Wert unsigned. Auch ein Wert von signed würde die Prüfung nicht abschließen, solange die Endung selbst keinen DS-Eintrag in der Root hat, denn beide Angaben gehören verschiedenen Ebenen an. Unsere Ergebnisanzeige nennt den Zustand des einzelnen Namens, der Zustand der Zone steht auf dieser Seite.

Zeigt eine .to-Abfrage die Inhaberin der Domain?

Nein. Bei der Messung am 12. August 2026 enthielt die Antwort weder Name noch Anschrift oder E-Mail der Inhaberin. Der Hinweis am Ende nennt den Grund mit eigenen Worten: Persönliche Angaben werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt, und wer aus berechtigtem Anlass eine bestimmte Domaininhaberin erreichen muss, soll sich an den zuständigen Registrar wenden. Die einzige Identität im Eintrag ist die des Registrars.

Enthält der .to-Eintrag Erstellungs- und Ablaufdatum?

Ja. Die Antwort führt Erstellungsdatum, letztes Änderungsdatum und das Ablaufdatum der Registry als eigene Felder, und alle drei kommen in der Ergebnisanzeige gefüllt an. Im gemessenen Eintrag lag die Registrierung auf dem 30. Juli 2025 und der Ablauf auf dem 30. Juli 2035. Am Ende steht zudem ein Stempel, wann die WHOIS-Datenbank zuletzt aktualisiert wurde — eine Angabe zur Aktualität der Daten, nicht zum Namen.

Was sagen die Statuscodes im .to-Eintrag aus?

Sie nennen die für den Namen gesperrten Vorgänge und stammen aus dem gemeinsamen EPP-Vokabular der ICANN. Im gemessenen Eintrag waren Löschung, Transfer und Änderungen gesperrt, und alle drei Codes trugen das Präfix server: Gesetzt hat sie die Registry, der Registrar kann sie nicht aufheben. Beim Präfix client liegt die Zuständigkeit dagegen beim Registrar. Ein Blick auf das Präfix zeigt am schnellsten, wo ein Vorgang hängt.

Kann ein .to-Eintrag über zehn Jahre laufen?

Die Messung zeigt einen solchen Fall. Im Eintrag zu tonic.to lagen zwischen Registrierung und Ablauf genau zehn Jahre: vom 30. Juli 2025 bis zum 30. Juli 2035. Eine WHOIS-Antwort nennt den Kalender eines Eintrags, nicht das Zustandekommen der Laufzeit. Die Ergebnisanzeige führt Ablaufdatum und Restlaufzeit, sodass sich ein langlaufender Eintrag auf einen Blick von einem kurzen unterscheiden lässt.

Wie erscheint ein freier .to-Name in der Abfrage?

Als Antwort ohne Eintragsdaten. Bei der Messung lieferte der Server für einen nicht registrierten Namen keine Registrierungsdaten, und die Ergebnisanzeige kennzeichnete ihn als frei. Die Verfügbarkeitsanzeige arbeitet bei dieser Endung korrekt: Die Abfrage läuft über Port 43, und ein vergebener Name lässt sich von einem freien unterscheiden. Frei wirkende Ergebnisse halten wir fünf Minuten vor, vergebene sechs Stunden.