.net WHOIS Abfrage

.net ist eine generische Endung derselben Registry wie .com. Fragen Sie eine .net-Adresse ab und sehen Sie, welche Felder der Eintrag führt.

  • 1.494 Endungen
  • IANA 1601 ICANN-akkreditiert
  • 2 Protokolle — RDAP und WHOIS

Ihre IP-Adresse 216.73.216.31

.net WHOIS-EINTRAG

.net WHOIS-Abfrage: Registry- und Registrar-Eintrag

.net ist eine generische Endung, die laut IANA am selben Tag wie .com delegiert wurde — am 1. Januar 1985 — und vom selben Betreiber geführt wird, Verisign Global Registry Services. Abfragen beantwortet whois.verisign-grs.com, der RDAP-Endpunkt ist dagegen eigenständig: ein eigener .net-Pfad unter rdap.verisign.com. Bei unserer Messung am 12. August 2026 stimmte das Antwortformat Feld für Feld mit .com überein. Das ist kein Zufall, sondern eine Registry-Infrastruktur, die zwei Zonen dieselbe Vorlage gibt.

Praktisch entscheidend ist, dass die Antwort weiterverweist. Der Registry-Eintrag nennt den Registrar, der den Namen verkauft hat, samt dessen eigenem WHOIS-Server — dort liegen die Inhaberdaten, sofern sie überhaupt irgendwo liegen. Der gemessene Eintrag führte auf Registry-Ebene kein einziges Personen- oder Organisationsfeld, lieferte aber Erstellungs-, Änderungs- und Ablaufdatum vollständig sowie sechs Statuscodes. Dieselbe Kette auf der .com-Seite zeigt die Seite .com WHOIS-Abfrage.

Über die Endung .net

Endung
.net
WHOIS-Server
whois.verisign-grs.com
RDAP-Endpunkt
https://rdap.verisign.com/net/v1
Registry
Verisign Global Registry Services
Delegiert seit
1. Januar 1985
Registry-Modell
Thin — die Antwort verweist auf den Server des Registrars weiter
Veröffentlichte Felder
Erstellungs-, Änderungs- und Ablaufdatum, Registrar, Abuse-Kontakt, Nameserver, Status
HÄUFIGE FRAGEN

WHOIS FAQ

Nennt die .net WHOIS-Abfrage den Inhaber der Domain?

Auf Registry-Ebene nicht. Verisign betreibt .net als Thin Registry und führt Name, Anschrift und E-Mail des Inhabers gar nicht; bei der Messung am 12. August 2026 fehlten diese Felder in der Antwort vollständig. Stattdessen nennt der Eintrag den WHOIS-Server des Registrars, der die Domain verkauft hat. Unsere Abfrage geht diesen Schritt automatisch — die meisten Registrare veröffentlichen Einträge natürlicher Personen seit 2018 allerdings geschwärzt.

Lässt sich das Alter einer .net-Domain aus WHOIS ablesen?

Ja. Die Antwort liefert den Registrierungszeitpunkt im Feld Creation Date sekundengenau; der von uns abgefragte Eintrag wies ein Datum aus dem Jahr 1999 aus. Daneben markiert Updated Date die letzte Änderung des Eintrags und Registry Expiry Date das Enddatum. Unsere Ergebnisanzeige errechnet Domainalter und Restlaufzeit aus diesen drei Werten, Sie müssen also nichts selbst umrechnen.

Warum ist die .net-Ausgabe mit der von .com identisch?

Weil beide Zonen von demselben Betreiber geführt werden. Verisign verwendet für beide Endungen dieselbe Antwortvorlage, dieselben Feldnamen und dieselbe Reihenfolge. Das einzige unterscheidende Registry-Feld ist das Zonenkürzel an der Eintragskennung. Der praktische Nutzen ist echt: Ein für .com geschriebener Parser funktioniert unverändert bei .net. Bei Länderendungen gibt es diese Gemeinsamkeit nicht, dort schreibt jede Registry ihr eigenes Format.

Wo liegt der RDAP-Endpunkt für die Endung .net?

Das Bootstrap-Register der IANA leitet .net auf einen eigenen Pfad unter rdap.verisign.com — dieselbe Serverfamilie wie .com, aber ein eigener Endpunkt. Bei der Messung am 12. August 2026 antwortete dieser Endpunkt und lieferte den Eintrag als JSON. Der eigentliche Gewinn von RDAP liegt hier im Format, nicht im Umfang: Strukturierte Daten sind für automatische Verarbeitung deutlich verlässlicher als Freitext.

Wer setzt die Statuscodes einer .net-Domain?

Sie stammen aus zwei Quellen, erkennbar am Präfix. Codes mit client setzt der verwaltende Registrar, und weil er sie gesetzt hat, kann er sie auf Wunsch auch aufheben. Codes mit server setzt die Registry; ein Registrar kann sie nicht entfernen. Der gemessene Eintrag trug je drei davon: Löschen, Transfer und Aktualisierung waren gleichzeitig auf beiden Ebenen gesperrt.

Wie erscheint ein freier .net-Name in der Abfrage?

Fragen Sie einen nicht registrierten Namen ab, liefert Verisign eine kurze Antwort ohne Treffer — ganz ohne Datums- und Nameserverfelder. Das bedeutet, der Name erscheint registrierbar. Eine solche Antwort aus einem veralteten Zwischenspeicher zu lesen wäre riskant, deshalb halten wir Ergebnisse für frei wirkende Namen nur fünf Minuten vor, für registrierte dagegen sechs Stunden.