.life WHOIS Abfrage
.life ist eine generische Domainendung von Binky Moon. Fragen Sie eine .life-Adresse ab und sehen Sie den Zustand des Eintrags.
- 1.494 Endungen
- IANA 1601 ICANN-akkreditiert
- 2 Protokolle — RDAP und WHOIS
Ihre IP-Adresse 216.73.216.31
.life WHOIS-Abfrage: Einträge einer Lebensendung
.life ist eine generische Endung, am 8. Mai 2014 in die Root-Zone delegiert; der IANA-Eintrag nennt Binky Moon, LLC als Vertragspartnerin und lässt das Feld für den WHOIS-Server leer. Bei unserer Messung am 12. August 2026 lieferte Port 43 keine Registrierungsdaten. Beantwortet werden Abfragen vom RDAP-Endpunkt rdap.identitydigital.services; die Zone trägt einen DS-Eintrag in der Root.
Als wir am 13. August 2026 den eigenen Namen der Registry abfragten, standen drei Statuscodes im Eintrag: Löschung, Transfer und Änderungen waren gesperrt. Alle drei trugen das Präfix server. Dieses Präfix nennt die Zuständigkeit — die Codes hat die Registry gesetzt, und der Registrar kann sie nicht aufheben. Bei Codes mit dem Präfix client ist es umgekehrt: Sie stammen vom verkaufenden Unternehmen, das sie auch zurücknehmen kann.
Bei einem geplanten Vorgang ist das die erste Zeile, die Sie lesen sollten. Ist der Transfer gesperrt, scheitert ein Umzugsauftrag nicht am Registrar, sondern auf Ebene der Registry; sind Änderungen gesperrt, geht auch kein Nameserver-Wechsel durch. Unsere Ergebnisanzeige führt die Statuscodes als eines ihrer acht Felder, eine Sperre ist also ohne Blick in die Rohantwort sichtbar. Fragen Sie eine .life-Adresse ab und prüfen Sie das Präfix. Zu den Schwester-Endungen am selben Endpunkt siehe .show WHOIS-Abfrage und .tools WHOIS-Abfrage.
Über die Endung .life
- Endung
- .life
- WHOIS-Server
- Für diese Endung gibt es keinen WHOIS-Dienst auf Port 43; die Daten werden über RDAP veröffentlicht.
- RDAP-Endpunkt
- https://rdap.identitydigital.services/rdap
- Registry
- Binky Moon, LLC — Vertragspartnerin laut IANA-Eintrag
- Delegiert seit
- 8. Mai 2014
- Quelle der Eintragsdaten
- rdap.identitydigital.services
- Gemessene Statuscodes
- Löschung, Transfer und Änderung gesperrt; alle drei mit dem Präfix server (13. August 2026)
- Gemessenes Beispiel
- nic.life: registriert 31. Januar 2014, Transfer 24. Juni 2014, Ablauf 31. Januar 2027
- Nicht registrierter Name
- Der Endpunkt antwortet mit einem eigenen Code statt mit einem Eintrag
WHOIS FAQ
Was bedeuten die Statuscodes im .life-Eintrag?
Statuscodes stammen aus einem gemeinsamen Vokabular, das angibt, für welche Vorgänge ein Name offen ist. Der Eintrag zu nic.life, gemessen am 13. August 2026, trug drei davon, und jeder schloss eine Tür: Löschung, Transfer und Änderungen. Ein Code ist keine Warnung, sondern eine technische Schranke — das Registrierungssystem nimmt den Vorgang gar nicht erst an. Diese Zeile vor einem Auftrag zu lesen, spart die spätere Suche nach dem Grund einer Ablehnung.
Wer kann eine Sperre mit dem Präfix server aufheben?
Nur die Registry. Das Präfix entscheidet über die Zuständigkeit: Codes mit client setzt der verkaufende Registrar, der sie auch zurücknehmen kann; Codes mit server setzt die Registry, und der Registrar kann sie nicht anrühren. Im gemessenen Eintrag trugen alle drei Codes das Präfix server. Bei einer solchen Adresse führt eine Anfrage beim Registrar zu nichts, solange die setzende Stelle die Sperre nicht entfernt.
Ist ein Umzug bei gesperrtem Transfer überhaupt möglich?
Solange die Sperre steht, nicht. Ein Umzugsauftrag für eine solche Adresse wird vom Registrierungssystem selbst abgelehnt; es liegt also nicht an einem langsamen oder zögernden Registrar. Weil die Registry die Sperre gesetzt hat, wird sie auch dort aufgehoben. Solche Codes sind meist ein Schutz und kein Fehler: Registries führen sie bei eigenen Dienstnamen und bei besonders schützenswerten Adressen.
Wie erscheint ein freier .life-Name in der Abfrage?
Als eigene Antwort statt als Eintrag. Bei einem nie registrierten Namen lieferte der RDAP-Endpunkt am 13. August 2026 ein Nicht-gefunden zurück, und die Ergebnisanzeige kennzeichnete den Namen als frei. Im Text-WHOIS formuliert jede Registry diesen Fall in einem eigenen Satz; RDAP ersetzt den Satz durch einen Code und lässt damit keinen Deutungsspielraum. Freie Ergebnisse halten wir fünf Minuten vor, vergebene sechs Stunden.
Über welchen Kanal kommen die .life-Registrierungsdaten?
RDAP ist der einzige Kanal. Im IANA-Eintrag zu .life steht kein WHOIS-Server, und unsere Messung am 12. August 2026 holte von Port 43 nichts; bei generischen Endungen ist RDAP seit dem 28. Januar 2025 ohnehin die maßgebliche Quelle. Die Antwort kommt als JSON und wird in acht Felder ausgewertet: Domainname, drei Daten, Registrar, Nameserver, Statuscodes und DNSSEC-Zustand. Die Rohantwort bleibt in einer eigenen Registerkarte lesbar.
Welche Angaben im .life-Eintrag betreffen keine Person?
Alles, was mit Identität zu tun hat, fehlt. Einzige Rolle in unserer Messung war der Registrar; für Name, Anschrift, Telefon oder E-Mail wurde kein Block geöffnet. Was der Eintrag führt, beschreibt den technischen Zustand der Domain: Daten, Sperren und Nameserver. Bei generischen Endungen werden Kontaktdaten natürlicher Personen seit dem 25. Mai 2018 maskiert veröffentlicht, der Eintrag bleibt also bestehen und die persönlichen Felder kommen geschlossen an.
Läuft eine gesperrte .life-Domain trotzdem ab?
Ja. Die Sperren verhindern Löschung, Transfer und Änderungen, sie halten aber die Laufzeit nicht an. Das Ablaufdatum steht als eigenes Ereignis im Eintrag und rückt nur mit einer Verlängerung vor. Im gemessenen Eintrag zu nic.life lag es auf dem 31. Januar 2027. Unsere Ergebnisanzeige stellt das Ablaufdatum neben die Statuscodes, und wer beides zusammen liest, sieht Schutz und Kalender einer Adresse auf einen Blick.