.ie WHOIS Abfrage
.ie ist die Länderendung Irlands und wird von der IE Domain Registry verwaltet. Fragen Sie eine .ie-Adresse ab und sehen Sie den Eintrag.
- 1.494 Endungen
- IANA 1601 ICANN-akkreditiert
- 2 Protokolle — RDAP und WHOIS
Ihre IP-Adresse 216.73.216.31
.ie WHOIS-Abfrage: Einträge der IE Domain Registry
.ie ist die Länderendung Irlands, am 27. Januar 1988 in die Root-Zone delegiert und von der IE Domain Registry betrieben. Abfragen beantwortet whois.weare.ie über Port 43. Bei unserer Messung am 12. August 2026 umfasste die Antwort neunzehn Felder, und die Zone trug einen DS-Eintrag in der Root. Der Aufbau folgt der Vorlage generischer Endungen, weicht davon aber an zwei Stellen deutlich ab.
Die erste betrifft die Identität: Im gemessenen Eintrag kam der Name des Inhabers offen zurück, und die Registry fügte am Ende der Antwort einen Hinweis an — Inhaber, deren Name nicht erscheint, können bei ihrem Registrar oder der Registry um Veröffentlichung bitten. Den Namen zu zeigen ist bei .ie also weder Verbot noch Pflicht, sondern die Entscheidung des Inhabers. Der zweite Unterschied liegt bei den Rollen: Admin, Technik und Rechnung erscheinen nur als Kennungen, wobei im gemessenen Eintrag die Rechnungskennung aus Datenschutzgründen geschlossen war.
Die Datumsangaben sind vollständig: Erstellung, letzte Änderung und Ablauf kommen in UTC. Ein Feld für die IANA-Nummer des Registrars ist vorhanden, sein Wert lautet jedoch nicht anwendbar — .ie-Registrare unterliegen der Akkreditierung der Registry selbst. Im RDAP-Bootstrap-Register der IANA ist für .ie kein Endpunkt eingetragen. Zum Vergleich der Nachbarmärkte dienen die .eu WHOIS-Abfrage und die .nl WHOIS-Abfrage.
Über die Endung .ie
- Endung
- .ie
- WHOIS-Server
- whois.weare.ie
- RDAP-Endpunkt
- Für diese Endung ist im IANA-Bootstrap-Register kein RDAP-Endpunkt eingetragen.
- Registry
- IE Domain Registry CLG
- Delegiert seit
- 27. Januar 1988
- Gemessene Felder
- 19 Felder (12. August 2026)
- Identität
- Der Inhabername kann veröffentlicht sein; Admin und Technik nur als Kennungen
- RDAP
- Im Bootstrap-Register der IANA ist für .ie kein Endpunkt eingetragen
WHOIS FAQ
Zeigt der .ie WHOIS-Eintrag den Namen des Inhabers?
Er kann es. Im gemessenen Eintrag kam der Name offen zurück, und die Registry merkte am Ende der Antwort an, dass Inhaber ohne sichtbaren Namen um dessen Veröffentlichung bitten können. Damit gehört .ie zu den wenigen Endungen, bei denen die Anzeige des Namens eine Wahl ist. Fehlt in einem .ie-Eintrag der Name, ist das also nicht zwingend Folge einer Datenschutzregel — der Inhaber kann sich dagegen entschieden haben.
Was zeigen die Rollenkennungen in einem .ie-Eintrag?
Admin-, Technik- und Rechnungsrolle erscheinen nicht mit Namen oder Kontaktblock, sondern jeweils als Kennung. Im gemessenen Eintrag waren die Admin- und Technikkennung offen, die Rechnungskennung dagegen aus Datenschutzgründen geschlossen. Offene Kennungen erlauben keine Kontaktaufnahme; sie zeigen nur, welche Rollen der Eintrag führt und ob diese sich voneinander unterscheiden.
Enthält ein .ie-Eintrag Erstellungs- und Ablaufdatum?
Ja. Die Antwort nennt die Erstellung in Creation Date, die letzte Änderung in Updated Date und das Laufzeitende in Registry Expiry Date, jeweils in UTC; der gemessene Eintrag stammt von 2002. Unsere Ergebnisanzeige errechnet daraus Alter und Restlaufzeit und färbt die Anzeige warnend ein, wenn die Laufzeit knapp wird.
Warum lautet die IANA-Nummer bei .ie nicht anwendbar?
Weil .ie-Registrare dem Akkreditierungsprogramm der Registry unterliegen und nicht dem der ICANN. Das Feld steht in der Antwort — die Vorlage entspricht der generischen —, sein Wert lautet jedoch nicht anwendbar. Der Eintrag ist deshalb nicht unvollständig; es verweist auf die eigene institutionelle Ordnung dieser Länderendung. Name und Abuse-Kontakt des Registrars stehen mit echten Werten in derselben Antwort.
Lassen sich .ie-Registrierungsdaten über RDAP abfragen?
Nein. Im Bootstrap-Register der IANA ist für .ie kein Endpunkt hinterlegt, was unsere Messung bestätigt hat. Seit dem 28. Januar 2025 ist RDAP für generische Endungen die maßgebliche Quelle, Länderendungen fallen jedoch nicht darunter. Der WHOIS-Dienst auf Port 43 bleibt damit die einzige maschinenlesbare Quelle für .ie-Registrierungsdaten.
Was sperren die Statuscodes in einem .ie-Eintrag?
Die Codes stammen aus dem gemeinsamen EPP-Vokabular der ICANN; der gemessene Eintrag trug drei davon, alle mit dem Präfix server — Lösch-, Transfer- und Änderungssperre hatte also die Registry gesetzt. Dieses Präfix ist praktisch bedeutsam: Eine von der Registry gesetzte Sperre kann der Registrar nicht aufheben. Unsere Ergebnisanzeige nennt zu jedem Code den gesperrten Vorgang.